Steuerregeln

1. Eine Richtungsänderung durch das Steuer ist nur möglich, wenn das Boot relativ schneller ist als das es umgebende Wasser.

 

2. Steuern bedeutet zunächst immer Geschwindigkeitsverlust. Deshalb soll so wenig wie möglich und auf lange Sicht gesteuert werden.

 

3. Nur an der Steuerleine ziehen, wenn die Blätter außerhalb des Wassers sind. Durch die im Wasser verankerten Blätter ist die Steuerwirkung nicht nur sehr gering, es bremst zudem sehr stark.

 

4. Das Steuer sollte nur leicht eingeschlagen und weich bestätigt werden, damit die Gleichgewichtslage des Bootes nicht gestört wird.

 

5. Die Steuerleine wird – insbesondere im Rennboot – mit den Händen auf der Bordwand festgehalten und sollte ständig straff gespannt sein. Dies gilt vor allem beim Rückwärtsrudern.

 

6. Bei langen und hohen Wellen muss das Boot parallel zu den Wellen gelegt werden. Rennboote werden immer parallel gelegt. Die Ruderer nehmen die Sicherheitsstellung ein, bis die Wellen abgeritten sind.

 

7. Nicht direkt vor der Berufsschifffahrt die Seite wechseln. Großschiffe haben meist einen „toten Winkel“ von 300 Metern – Schubschiffe von 500 Metern. Nicht in unübersichtlichen Kurvenbereichen wechseln und nicht oberhalb der Brücke Traben-Trabach zwischen den Schiffsanlegestellen.

 

8. Immer gegen die Strömung an- und ablegen.

Für den Ruderer:
Backbord -rechts
Steuerbord - links
 

Für alle
Backbord - rot
Steuerbord - grün

Für den Steuermann
Backbord - links
Steuerbord - rechts

Merkspruch: Ruderer rudern rechts rot

WetterOnline
Das Wetter für
Zell
mehr auf wetteronline.de
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ruderverein Zell 1921 e.V.

| Kontakt | Anfahrt | Impressum